Vergesellschaftung

Was tun, wenn ein Kaninchen stirbt?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

– entweder man gibt das übrig gebliebene Kaninchen in gute Hände oder

– man vergesellschaftet das übrig gebliebene mit einem neuen Kaninchen

Die vermeintlich dritte Möglichkeit, die leider immer noch viele wählen:

das übrig gebliebene Kaninchen bleibt alleine

ist nie und nimmer eine Option. Kaninchen leiden alleine!

Die meisten denken rein menschlich und sind der Meinung, dass sich das verbliebene Kaninchen freut, wenn es eine neue Partnerin/einen neuen Partner bekommt. Das ist letztendlich auch so, nur, dass jedes Kaninchen einen gewissen Revieranspruch hegt und sich nicht einfach ein neues Kaninchen in sein Zuhause setzen lässt. Das führt unmittelbar zu Rangkämpfen.

Daher vergesellschaftet man Kaninchen stets auf neutralem Boden. Nicht immer ist das zuhause möglich. Uns selbst wenn, kostet es viel Überwindung, sein geliebtes Tier zu sehen, wie es ein anderes angreift – oder schlimmer noch – angegriffen wird. Bei einer Vergesellschaftung fliegen die Fetzen bzw. das Fell und es kommt häufig zu Verletzungen durch Beißereien und/oder dem Einsatz von Krallen. Die Unsicherheit vieler Kaninchenbesitzer spielt hier eine große Rolle. Die meisten greifen aus Angst zu früh in den Rangkampf ein. Oder trennen die Tiere über Nacht und setzen sie am nächsten Tag neu zusammen. Mit dem Ergebnis, dass die Vergesellschaftung zum Dauerthema und nicht von Erfolg gekrönt sein wird.

Mit jahrelanger Kaninchen- und Vergesellschaftungserfahrung bieten wir Ihnen gerne unsere Dienste an. D.h. Sie bringen uns die Kaninchen als Einzelkämpfer und wir übergeben Sie ihnen nach ein bis zwei Wochen als Freunde zurück. Bisher haben wir eine Erfolgsquote von 100%. Was nicht heißt, dass es auch Kaninchen gibt, die tatsächlich – trotz aller Bemühungen – nicht zueinander passen.

Die Vergesellschaftung beträgt pauschal 180,- Euro. Im Preis enthalten sind:

  • Intensive Überwachung/Begleitung der Kaninchen im Vergesellschaftungsprozess
  • Fütterung mit viel Grünfutter (Blattgemüse, Rübengrün, Rüben, etc.), getrockneten Kräutern als Leckerli sowie natürlich mit hochwertigem Heu
  • Regelmäßige Gehegereinigung (alle 3 Tage)
  • Täglicher Gesundheitscheck
  • Viel Ansprache und Auslauf
  • Regelmäßiges/r Feedback bzw. Austausch mit den Kaninchenbesitzern

Gerne beraten wir Sie auch ausführlich über dieses Thema. Melden Sie sich gerne!